Gemeinsam können wir mehr bewegen – das gilt vor allem für die Hilfsorganisationen. Da die großen Herausforderungen nur durch eine wirkungsvolle Kollaboration gelöst werden können, legen wir großen Wert auf Zusammenarbeit mit unseren Partnern.

Vor kurzem haben wir uns mit Frau Hein, Frau Pieper und Herrn Dr. Pieper von „Hilfe für Tschernobyl–geschädigte Kinder e.V.“  getroffen. Auf der Agenda standen gesundheitliche Folgen von Tschernobyl sowie erforderliche Maßnahmen um diese zu lindern.

 

Die Atomkatastrophe von Tschernobyl

In der Nacht des 26. April 1986 ereignete sich im Atomkraftwerk Tschernobyl der weltweit schwerste Unfall in der zivilen Nutzung der Atomenergie.  Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat dazu geführt, dass große Mengen radioaktiven Materials freigesetzt und über große Flächen der Ukraine und Weißrusslands verteilt wurden.

In Weißrussland erkrankten seit der Katastrophe über 10.000 Menschen an Schilddrüsenkrebs. Besonders betroffen sind dabei Kinder. Einer WHO-Prognose zufolge werden allein im belorussischen Gebiet Gomel mehr als 50.000 Kinder im Laufe ihres Lebens Schilddrüsenkrebs bekommen.  Massiv ist auch der Anstieg bei anderen Tumorarten und vielen nicht bösartigen Erkrankungen.

In den von der Tschernobyl-Katastrophe betroffenen Ländern brauchen behinderte und schwerkranke Kinder eine spezielle medizinische und pflegerische Betreuung, die aufgrund der angespannten finanziellen Situation in Belarus oftmals nicht möglich ist.  Den Krankenhäusern fehlt an qualifizierten Fachärzten, notwendigen Medikamenten und Medizingeräten.

Vor diesem Hintergrund hat der Verein „Hilfe für Tschernobyl–geschädigte Kinder e.V.“  es sich zur Aufgabe gemacht, den Kindern zu helfen, die durch den Reaktorunfall in Tschernobyl und die Folgeschäden betroffen sind. In der Hilfe für Tschernobyl–geschädigte Kinder sieht der Verein Ziel und Verpflichtung zugleich.  Voll und ganz teilen wir diese Meinung.

Da gemeinsame Ziele der wichtigste Baustein für erfolgreiche Zusammenarbeit sind, war das Treffen mit dem Verein „Hilfe für Tschernobyl–geschädigte Kinder e.V.“ sehr interessant und aufschlussreich. Heutige Situation in Region, akute gesundheitliche Probleme von Kindern, mögliche gemeinsame Hilfsprojekte wurden unter anderem besprochen. Das engagierte und kreative Team von „Hilfe für Tschernobyl–geschädigte Kinder e.V.“ hat uns Inspiration für noch mehr anspruchsvolle Projekten und tolle Ideen geschenkt, da jedes Kind ein Recht auf angemessene medizinische Versorgung und glückliche Kindheit hat. Und es liegt in unserer Verantwortung, dieses Recht zu gewährleisten.

Nochmals möchten wir uns für das begeisterte Gespräch beim Verein „Hilfe für Tschernobyl–geschädigte Kinder e.V.“  bedanken. Auf weitere Zusammenarbeit freuen wir uns sehr!

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