Nicht alle können ihre Kräfte und Zeit den anderen Menschen widmen. Freiwilliger ist kein einfacher Beruf, sondern eine Berufung. Wenn wir den anderen helfen, machen wir Hoffnungen auf die bessere Zukunft in dieser Welt. Heute werden solche Jugendliche uns über ihre Eindrücke einen Freiwilligen zu sein erzählen.

Юлия Горовикова
Julia Gorovikova
20 Jahre im Freiwilligendienst
Koordinatorin der Volontärbewegung UNIHELP
Ich würde allen helfen, um die Kinder wieder gesund zu machen. Richtig gesagt: Je mehr es Freiwillige gibt, desto mehr Leben retten wir. Meiner Meinung nach muss das Gute laut sein!
Екатерина Малецкая
Ekaterina Malezkaja
18 Jahre alt
Studentin der belarussischen pädagogischen Hochschule (Fachrichtung- Naturwissenschaft)
Nachdem ich an einigen Maßnahmen teilgenommen hatte, gefiel das mir sehr. Ich freue mich sehr, unter den freundlichen lustigen und lebendigen Menschen zu sein.
Виктория Воробей
Viktorija Worobej
24 Jahre alt
Drehbuchautorin, Copywriterin
Ökologische und kulturelle Maßnahmen in Minsk, Kinderhilfe – Freiwilligendienst verbreitet den Gesichtskreis, gibt Möglichkeiten für neue Bekanntschaften und Eindrücke.
Максим Соломатин
Maxim Solomatin
36 Jahre alt
Kundenbetreuer
Ich will, dass meine Arbeit zu dem Freiwilligendienst die anderen Menschen bewegte und das würde gesellschaftliche Verhaltensnorm und ganz gewöhnliche Sache für jeden Menschen.

Wie wurden Sie den Freiwilligen? Womit hat alles angefangen?

Ekaterina Malezkaja.

Ich habe mich für den Freiwilligendienst entschieden, als ich ein solches Training besucht hatte.
Das Schulungsprogram war uneffektiv, wir haben nicht gewusst, an wen man sich wenden muss, um den Kindern zu helfen. Dann hat mir meine Mutter gesagt, dass es solche Wohltätigkeitsstiftung wie UNIHELP gibt. Ich habe versucht mit dieser Stiftung in Kontakt zu kommen und nach einiger Zeit wurde ich schon unter den Freiwilligen. Ich habe mich damit bestimmt mit Vergnügen beschäftigt. Nachdem ich an einigen Maßnahmen teilgenommen hatte, wollte ich wieder und wieder solche Arbeit machen. Ich freue mich in der Atmosphäre der gutherzigen, lustigen und lebendigen Menschen zu sein.

Viktorija Vorobej.

Vor 2 Jahren habe ich mich zum ersten Mal für solche Tätigkeit entschieden. Damals habe ich mir um ökologische Probleme Sorgen gemacht und ich wollte helfen sie zu lösen. Ich habe schon Mülltrennung, Energiesparen, ökologisch saubere Verpackungen ausgelernt und habe mich für ein neues Niveau entschieden. Ich habe mich an einige Aktionen der „Grünen“ angeschlossen und an entstandener Verantwortung und wichtigen Ergebnissen habe ich viel Spaß bekommen und auch das Zusammengehörigkeitsgefühl zu gesellschaftlich wertvoller Arbeit gestärkt. Seit jenem Moment ist Freiwilligenarbeit ein großes Teil meines Lebens. Ökologische Maßnahmen, Kinderhilfe, kulturelle Ereignisse in Minsk – Freiwilligenarbeit verbreitet kardinal den Gesichtskreis, gibt die Möglichkeit neue Freunde zu gewinnen und viele Eindrücke zu bekommen.

Maxim Solomatin.
Ich bin ganz unerwartet für mich selbst den Teilnehmer des Freiwilligendienstes geworden. Einmal habe ich an einem Training teilgenommen und am Ende musste ich irgendwelche wohltätige Richtung auswählen und eine bestimmte Summe gesellschaftlich sammeln. Unser Team hat die Tätigkeit einiger belarussischen Wohltätigkeitsfonds gelernt, unsere Möglichkeiten geprüft und die Organisation UNIHELP ausgewählt.
Dieser Fonds wurde nicht zufällig ausgewählt – dort waren ansprechbare und freundliche Leiter, einfache und eingängige Arbeitsmethoden und das größte Prozent des Spendengeldes hat sich exakt an die Kinderhilfe gerichtet. Seit dieser Zeit habe ich gelernt meine Kräfte und Energie an andere für Emotionen und unbegrenzte Dankbarkeit zu verschenken. Ich habe ganz tief die Ideen der Fondsmitarbeiter verstanden und die Atmosphäre der Freiwilligenarbeit hat mich sehr beeindruckt. Ich habe einen Antrieb und die Motivation gefühlt, die der Mensch bekommt, wenn das ausgezeichnete Ergebnis seiner Arbeit sieht. In Unihelp habe ich verstanden, dass es die Menschen gibt, denen meine Ressourcen notwendiger sind, und ich habe alles, was man für das glückliche Leben braucht. So bin ich den Freiwilligen geworden. Nach dem Training sind nur einige geblieben und die anderen haben sich wieder in das eigene Leben vertieft. Und für mich war das wie beim Radfahren – wenn Sie das einmal gelernt haben, verlernen Sie es nicht mehr. Seit dieser Zeit ist UNIHELP für mich ein bedeutendes Wort „Wir“, das sind mein Team, meine Kollegen, meine Freunde.

Erzählen Sie über Ihren buntesten Tag auf der wohltätigen Aktion, an den Sie sich gern immer erinnern werden.

Ekaterina Malezkaja.

Die durchgeführte wohltätige Aktion auf dem Festival „Vuliza Eza“ ist mir sehr im Gedächtnis festgehakt.
Es wurde mir vorgeschlagen, einen Helden aus dem Trickfilm zu spielen. Ich habe das Puppenkostüm angezogen, das war das Kostüm von Minion – erzählt Katja mit Lächeln. Da ich alles Neue probieren mag, habe ich mit Vergnügen zugestimmt. Ich habe sogar nicht erwartet, dass die Erwachsenen und Kinder so emotionell darauf reagieren werden. Kleine Kinder sind zugelaufen und haben mich umarmt – für sie war das ein kleines Fest. Alle Kinder und Erwachsenen haben mit mir fotografiert, ich habe mich wie ein Superstar gefühlt! Es war aber nicht leicht, weil an jenem Tag die richtige Hitze, herrschte aber ich nicht das Kostüm ausziehen wollte. Ich werde mich immer an jeden Tag erinnern.

Viktorija Vorobej.
Ich werde auch wie Katja den Tag nicht vergessen, an dem ich das Löwenkostüm anziehen sollte.
Gewöhnlich bieten solche Kostüme den hohen und kräftigen Jungen an, aber auf der Sammelaktion von Unihelp hatte ich das Glück die Rolle eines charismatischen roten Löwen im Matrosenhemd zu spielen. Die Kinder sind zu mir gelaufen und wollten mit mir spielen, tanzen, brüllen, wir haben viel umarmt und fotografiert. An jenen Tagen haben wir sehr viele Aufmerksamkeit auf unsere Sammelaktion für schwer kranke Kinder gelenkt und das Ergebnis war sehr gut, wir haben nützlich die Zeit verbracht und haben geholfen die nötige Summe für die Behandlung des Kindes zu sammeln.

Maxim Solomatin.

Die gestellte Frage verwirrt mich ein bisschen, weil alle durchführenden Aktionen sehr bunt sind. Ich kann ganz ehrlich sagen, dass ich «etwas Wichtiges» nicht auswählen kann. Der Tag der Aktion ist für mich immer ein Tag, auf den ich mich vorbereite, mich einstimme und alle Kräfte dafür sammle, um den Menschen unsere Ideen zu vermitteln. Ich versuche immer meine Arbeit effektiv zu tätigen und mehr Menschen in unsere Aktionen hineinzuziehen, ihre Seelen erschüttern, damit jeder daran denken konnte, dass er eine menschenfreundliche Lebensweise führen kann. Die unvergesslichen Eindrücke bekomme ich davon, dass unbekannte Menschen mir sagen, mit denen ich umgehe, sagen mir: «Vielen Dank dafür, dass ihr macht!». Je öfter ich das höre, desto sicherer bin ich, dass wir uns nicht umsonst mit Freiwilligenarbeit beschäftigen.

Beschreiben Sie bitte mit einem Wort, was für Sie den Freiwilligen zu sein bedeutet?

Ekaterina Malezkaja.

Freiwilligenarbeit ist für mich in erster Linie das Resultat. Einige fragen mich, warum das unbedingt ein Resultat ist? Die Antwort ist ganz einfach. Fast alle Freiwilligen, die an den Aktionen teilnehmen, verschenken alle Kräfte. Wir machen alles, um diesen kranken Kindern zu helfen, die mehr in dieser Welt haben müssen, als sie haben. Und alles ist für ihre Genesung. Ihre Genesung ist das Resultat unserer Kräfte und Bemühungen.

Viktorija Vorobej.

Einen Freiwilligen zu sein bedeutet für mich meine Zeit, Energie und Laune zu geben, Hoffnung und Unterstützung zu schenken. Lebensharmonie ist eine Bilanz zwischen „Nehmen“ und „Geben“ und Freiwilligenarbeit ist eine gute Möglichkeit den anderen und sich selbst zu helfen.

Maxim Solomatin.

Es ist sehr schwer alle Emotionen zusammen mit Bemühungen mit einem Wort zu beschreiben. Freiwilligenarbeit bedeutet für mich nicht nur die Kinderhilfe. Ich hoffe darauf, dass die Freiwilligenarbeit zu der gesellschaftlichen Verhaltensnorm und ganz gewöhnliche Sache für jeden Menschen wird. Und das wird das Ergebnis meiner heutigen Arbeit sein.

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